Steinwand: Naturstein oder Kunststein?

Eine Steinwand verleiht Ihrem Wohnzimmer – oder auch Ihrem Schlafzimmer oder der Kühe – ein rustikales, aber dennoch edles Flair. Nicht ohne Grund setzen immer mehr Verbraucher auf diese Art der Wandgestaltung. Auf dem Markt finden Sie ein umfangreiches Angebot an Natur- und Kunststeinen. Doch was ist eigentlich der Unterschied und welche Vor- und Nachteile haben diese Materialien?

Kunststein

Kunststein wird zwar künstlich hergestellt, besteht in der Regel aber zu über 90% aus natürlichen Materialien. Deshalb wird er auch Quarzkompositstein genannt. Wie der Name schon verrät, enthält der Kunststein in der Regel Quarz oder Granit, der mit Kunst-und Farbstoffen gebunden ist.

Die robuste Oberfläche führt dazu, dass eine Steinwand aus Kunststein sehr lange hält und einfach zu pflegen ist. Zudem ist das Material recht wasserabweisend.
Problematisch ist, dass Kunststein recht hitzeempfindlich ist. Das liegt an den enthaltenen Kunststoffen, die bei zu hoher Hitze den Aggregatzustand ändern.

Naturstein

Naturstein ist ebenso pflegeleicht und robust, was imposante Bauwerke aus der Antike beweisen. Er sieht außerdem sehr edel aus und hat eine wesentlich angenehmere Haptik als Kunststein und andere Werkstoffe.

Viele stört an Naturstein, dass bei jedem Stein und jeder Platte Farbschwankungen auftreten können und die Maserung ständig variiert. Wer also eine absolut einheitliche Steinwand haben möchte, sollte auf die industriell hergestellte Variante setzen.

Es gibt keine klaren Vor- und Nachteile, die für das eine oder das andere Produkt sprechen. Deshalb müssen Sie selbst am besten vor Ort entscheiden, ob Kunst- oder Naturstein für Sie die richtige Lösung ist. Beide Varianten sind auf jeden Fall hochwertig und edel.